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„La Picarona“
Die spanische Bezeichnung “La Picarona” bedeutet, ins Deutsche übersetzt, so viel wie “die Schelmische, Freche” und bezieht sich in erster Linie auf den Umgang mit Männern. Dieser Name wurde “La Picarona”, die mit bürgerlichem Namen Heike Wildegans heißt, von Antonio “El Pipa”, einem international bekannten Flamencotänzer aus Jerez, verliehen.
 Für „La Picarona“ steht nicht nur der traditionelle Flamenco mit Gitarrenklängen, Kastagnettengeklapper, Händeklatschen und rauschenden Volants im Vordergrund. Sie versteht und lebt die Sprache des zeitgemäßen Flamencotanzes, der durch den internationalen Austausch entstanden ist und sämtliche Kulturen vereint. Jeder Künstler bringt darin seine eigene Persönlichkeit und sein Können zum Ausdruck - egal, ob er nun in Spanien, Amerika, Schweden oder Deutschland zuhause ist.
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© Berni Rothauer FlamencoAmores.jpg
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Seit gut 16 Jahren unterrichtet Heike Wildegans alias “La Picarona” passioniert Flamenco. Im Jahr 1987 eroberte der Flamenco ihr Herz: Eine Mitschülerin überredete sie dazu Flamenco-Unterricht zu nehmen, der an ihrer Schule als Wahlfach angeboten wurde. Es folgte ein intensives Studium bei Flamenco-Lehrern in München. Ab1995 bekam sie regelmäßig Privatunterricht von der spanischen Flamencotänzerin und Nationalpreisträgerin Maria del Mar Berlanga. Um ihre Kenntnisse weiter zu vertiefen, siedelte Heike Wildegans Anfang 2000 nach Madrid , wo sie von Flamenco-Größen wie Maria Magdalena, Yorlanda Heredia, La China, Joaquín Ruíz, Manuel Reyes, um nur einige zu nennen, unterrichtet wurde. In Madrid erhielt sie ein Zertifikat der Flamencoschule “Amor de Dios” die durch den Carlos Saura Film “Carmen” international bekannt wurde. Im Sommer 2001 folgte sie dem verlockenden Engagement einer dänischen Flamenco-Gruppe nach Kopenhagen. Seit 2002 lebt Heike Wildegans wieder in Deutschland und arbeitet regelmäßig mit Künstlern in Italien und Österreich zusammen.
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